SPOTLIGHT – A personal Review

Sonntagabend, 15. Januar, 21:05. In einem furiosen Finale haben wir gerade nochmal alle Register gezogen, alles gegeben, und ihr habt begeistert mitgesungen: „Greater things are still to come, greater things are still to be done in this city!“ – Zwei Stunden hat dieser SPOTLIGHT jetzt gedauert, 20 Minuten länger als geplant, aber die Begeisterung ist selbst beim letzten Lied noch spürbar, als alle anfangen, mitzusingen.

Der letzte Akkord verhallt, Applaus brandet auf. Für mich ist das immer etwas ungewöhnlich; ich wurde so erzogen, dass Applaus im Gottesdienst nichts zu suchen hat. Im Hinterkopf werte ich das also als Applaus für Gott, der uns diesen Abend geschenkt hat. Und möchte glatt mitapplaudieren – an diesen Abend werde ich lange zurückdenken.

Schon der vorletzte SPOTLIGHT im Januar ein Jahr zuvor – im ChristusZentrum – war bewegend, denkwürdig und historisch (ohne zuviel auf Attributen herumreiten zu wollen…). Dann kam Pfingsten, der Open-Air SPOTLIGHT auf der BUGA und in der Zwischenzeit unendlich viel Vorbereitung, Planung, Werbung, Organisation usw. – danach kam erstmal lange nichts. Wir waren nach Pfingsten ziemlich k.o. …

Dann liefen die Vorbereitungen für Januar an. Organisation, Planung, diesmal auch Proben, mit einer Band, in der 3 Leute neu waren und die ansonsten vor einem Jahr zuletzt miteinander gespielt hatte. Insgesamt 12 Stunden Proben, und nochmal soviel Zeit vorher für Liedauswahl und Vorbereitung. – Für unsere Familie war das ein bisschen viel. Künftig werde ich mich daher zwangsläufig auf Organisation und Marketing konzentrieren und erstmal nicht mehr mitspielen. Leider – eigentlich liebe ich diesen Dienst, aber man muss halt Prioritäten setzen. Gute Keyboarder gibt’s aber zum Glück in unseren Gemeinden! 🙂

Umso beeindruckender ist für mich somit dieser Abend, den ich mit enorm engagierten, begeisterten und begeisternden Bandkollegen von der Bühne aus miterleben darf, die diesmal gar nicht so richtig „vorne“ und im Zentrum ist. Erhebend der Moment, als wir mit „In Christus“ letztlich ein gemeinsames Glaubensbekenntnis singen. Als ihr – geleitet von Jörg – a capella in „When The Music Fades“ einstimmt. Als wir beim „Pruscheln“ füreinander beten (wozu wir uns als Band spontan zusammengefunden haben). Als beim letzten Lied „God Of This City“ alle nochmal richtig kräftig mitsingen. Und gemeinsam bekennen: In dieser Stadt bleibt noch viel zu tun!

Was bleibt von diesem Abend, wenn „die Musik verhallt“? – Vorfreude: Auf ein Jahr, das spannend werden könnte. In den nächsten Wochen wird sich wohl einiges bewegen – wir werden hier darüber bloggen. Auf noch mehr solche Gottesdienste, in denen wir gemeinsam Grenzen sprengen und uns von Gottes Geist beschenken lassen.
Ich bete dafür. Betet ihr mit?